⭐ Unsere Empfehlung: Das richtige Babybecken / Aufzuchtbecken

sicherer Start für Nachwuchs, Jungfische & empfindliche Tiere

Sobald Nachwuchs im Aquarium auftaucht, stellen sich viele dieselbe Frage:
👉 Brauche ich ein extra Babybecken – und wenn ja, welches?

Kurzfassung vorweg:
👉 Ja, ein separates Aufzuchtbecken ist fast immer die bessere Lösung.
Und nein: Es muss weder groß noch teuer sein – aber es muss richtig eingerichtet sein.


🧩 Wofür ein Baby- / Aufzuchtbecken überhaupt sinnvoll ist

Ein Babybecken ist sinnvoll für:

  • Jungfische (z. B. Guppys, Platys, Mollys)
  • Fischbrut nach dem Ablaichen
  • Garnelennachwuchs
  • geschwächte oder frisch geborene Tiere
  • gezielte Aufzucht & Fütterung

Warum nicht im Gesellschaftsbecken?

  • Jungtiere werden gefressen
  • Futter kommt nicht gezielt an
  • Filter sind zu stark
  • Hygiene ist schlechter kontrollierbar

🧩 Bewertungskriterien

KategorieBedeutung
Beckengrößeausreichend Platz, aber leicht zu kontrollieren
Filterungbabysicher & schwach
Heizungstabile Temperatur
Pflegeaufwandeinfach & schnell
Flexibilitätauch für Quarantäne nutzbar
Preis/Leistungmöglichst günstig, aber sinnvoll

🥇 Dennerle Nano Cube 30 – Der perfekte Einstieg

MerkmalBewertung
Volumen30 l
FilterEckfilter (babysicher)
Heizungoptional
Pflege⭐⭐⭐⭐⭐
Preis/Leistung⭐⭐⭐⭐⭐

💡 Fazit:
Ideal für Guppy-, Platy- oder Garnelennachwuchs. Übersichtlich, leise, einfach zu reinigen.


🥈 Tetra Starter Line 30 – Günstig & komplett

MerkmalBewertung
Volumen30 l
FilterInnenfilter
Heizungenthalten
Pflege⭐⭐⭐⭐☆
Preis/Leistung⭐⭐⭐⭐⭐

💬 Sehr gutes Komplettset für Einsteiger, die alles aus einer Hand wollen.


🥉 Glasbecken 25–40 l + Technik separat

MerkmalBewertung
Flexibilität⭐⭐⭐⭐⭐
Kosten⭐⭐⭐⭐☆
Aufwand⭐⭐⭐☆☆

🧠 Für Aquarianer, die Technik gezielt auswählen möchten (Schwammfilter, Luftheber).


🌿 Alternative: Ablaichkasten – warum wir ihn nicht empfehlen

Ablaichkästen wirken praktisch, haben aber Ablaichkästen wirken auf den ersten Blick praktisch, haben sich in der Praxis aber immer wieder als problematisch erwiesen.

Meine Erfahrung:
Ich habe Ablaichkästen irgendwann komplett gestrichen.

  • Zu wenig Platz für Jungfische
  • Dauerstress für Muttertiere und Nachwuchs
  • Schlechte Kontrolle über Futterreste und Wasserqualität

Dazu kamen ganz konkrete Probleme im Alltag:

  • Größere Fische sind in den Kasten gesprungen und nicht mehr herausgekommen
  • Kleinere Fische haben sich zwischen Kasten und Aquariumscheibe eingeklemmt oder fast selbst zerquetscht

👉 Das Risiko steht in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Fazit:
Ablaichkästen sind höchstens eine kurzfristige Notlösung.
Für alles, was länger als ein paar Stunden oder Tage dauert, ist ein separates Baby- bzw. Aufzuchtbecken deutlich sicherer, stressfreier und erfolgreicher.


🔍 Fazit: Welches Babybecken passt zu dir?

SituationEmpfehlung
Guppy- & Lebendgebärenden-Nachwuchs30–40 l Nano-Becken
GarnelenaufzuchtNano Cube mit Schwammfilter
Gezielte Aufzuchtseparates Becken + Luftheber
Quarantäne + Aufzuchtflexibel eingerichtetes 30 l Becken

🎯 Faustregel:

Lieber ein kleines extra Becken als Kompromisse im Hauptaquarium.


⚖️ Worauf du beim Babybecken achten musst

1. Beckengröße

  • 20–30 l → Einzelwürfe, kleine Gruppen
  • 30–40 l → mehrere Würfe, längere Aufzucht

Zu klein = Wasser kippt schneller.


2. Filterung – das wichtigste Thema

❌ starke Innenfilter → Gefahr für Jungtiere
Schwammfilter oder Eckfilter mit feinem Ansaugschutz

Empfehlung:

  • Dennerle Eckfilter
  • Luftheber mit Filterschwamm

3. Heizung

Konstante Temperatur ist Pflicht:

  • Guppys: 24–26 °C
  • Garnelen: artabhängig

👉 Kleine Becken kühlen schneller aus – Heizer fast immer sinnvoll.


4. Bodengrund & Einrichtung

  • dünne Sandschicht oder nackter Boden
  • feinfiedrige Pflanzen (Javamoos!)
  • keine scharfen Kanten

👉 Einfach = hygienisch.


5. Pflege & Wasserwechsel

  • kleine, häufige Wasserwechsel (10–20 % alle 2–3 Tage)
  • gleiche Temperatur & Wasserwerte
  • sauberes Futter, wenig Reste

💬 Persönliche Erfahrung

Ich habe über die Jahre viele Aufzuchtlösungen ausprobiert.
Die erfolgreichsten waren immer separate kleine Becken – schlicht eingerichtet, gut beheizt, schwach gefiltert.

Ablaichkästen habe ich irgendwann komplett gestrichen.
Zu wenig Platz, zu viel Stress, zu wenig Kontrolle. Außerdem sind öfter mal große Fische reingesprungen, die nicht mehr rauskamen oder kleinere Fische haben sich dahinter fast selbst zerquetscht.

👉 Ein einfaches 30-Liter-Becken schlägt jede Bastellösung.

Unsere Empfehlung erhältst du hier:

Dennerle Nano Cube 30L